Web-Agentur 72

Hanfbachschule Möglingen

Projektankündigung

Vorstellung des Konzeptes für die Umgestaltung des Schulhofes der Hanfbachschule in einen Naturerlebnis Schulhof

Bereits im Juli 2009 wurde das Projekt Naturerlebnis Schulhof vorgestellt. Der Gemeinderat fasste damals den Beschluss, die Umgestaltung des Schulhofes nach dem „Dillinger Modell“ zu konzipieren. Dabei wurde die Firma natur art GmbH aus Markgröningen mit der fachlichen Begleitung und der Erstellung der Gesamtkonzeption beauftragt.

Die Umgestaltung selbst soll in einer Projektwoche durch das Engagement der Eltern, Schüler, Lehrkräfte und Freiwilligen erfolgen. Dadurch entsteht eine intensive Identifizierung der Schülerinnen und Schüler mit „ihrem“ Schulhof.

Es wurde eine Projektgruppe gebildet; diese hat sich bereits mehrmals getroffen und die Planungen vorangebracht. Die Schulklassen haben Entwürfe und Modelle erstellt, wie sie sich den Schulhof vorstellen und wünschen. Diese Elemente wurden katalogisiert und zusammengefasst. Daraus hat die Firma natur art nun den vorliegenden Konzeptentwurf gemacht.

Parallel dazu wurden bereits weitere Partner und Sponsoren für das Projekt gesucht, Möglinger Firmen und Stiftungen wurden angeschrieben.

Außerdem hat die Projektgruppe einen Flyer für das Projekt entwickelt, mit dem in der Öffentlichkeit und bei Vereinen um aktive Mitarbeit in der Projektwoche geworben werden soll.

Das Konzept im Einzelnen:

Das Gesamtkonzept sieht vor, den Schulhof in eine Art Zeitreise in fünf Zeitzonen aufzuteilen:

Am Eingang zum Schulhof an der Westseite betritt man die „Antike“. Die Antike hat die Spielelemente für Fußball, Basketball und Tischtennis, also das sportliche Element. Um in die nächste Zeitzone zu gelangen, muss man durch eine Zeitschleuse, ein Tor gehen. Im östlichen Bereich vor dem Pavillon erreicht man das „Mittelalter“. Dort sind Burgberg mit Rutsche, Wassergraben und Zugbrücke, aber auch Ruhe- und Rückzugsplatz untergebracht. Geht man vom Eingang aber nach Westen, so erreicht man über das „Sternentor“ zunächst die „Neuzeit“. Dort befinden sich Raumschiff-Klettergarten, Experimentierfeld und der Festplatz. Am Weidentunnel betritt man die „Steinzeit“. Dazu gehören der Weidentunnel, der Schulgarten, eine Lager- und Feuerstelle. Verschiedene Spielelemente mit Seilbahn, Spinne und Reckstangen befinden sich dort. Geht man nun wieder Richtung Osten so erreicht man den Bereich „Renaissance und Barock“, hinter dem Musikpavillon. Hier entsteht die Musikbühne, es gibt Klanggeräte und eine Resonanzschaukel.

Ebenfalls wieder eingebunden wird das Schulbiotop auf der Südseite. Dort soll auch noch ein „grünes“ Klassenzimmer entstehen.

Auf dem ganzen Gelände wird außerdem der Asphalt ausgebaut. Die Fläche wird als Schotterrasen hergestellt.

Schotterrasen sind begrünte Flächen. Eine spezielle Saatgutmischung ist dafür erforderlich, weil der Boden steinig und mager ist, zum anderen auch eine längere Trockenperiode überstehen muss. Die Pflege ist relativ einfach, da der Rasen einfach gemäht wird. Die Projektgruppe hat sich in Dietenhofen einen Schulhof angesehen, der im Jahr 2003 umgebaut wurde.

Der Eingangsbereich von der Straße her zum jetzigen Eingang der Schule soll nun nicht mit in die Planungen einbezogen werden. Die Fläche kann sinnvoller weise erst nach der Sanierung des Hauptgebäudes in Angriff genommen werden.

Trotz der hohen Eigenleistung sind Vorarbeiten mit Maschinen notwendig. Diese Vorarbeiten werden von einer Firma durchgeführt.

Nach der heutigen öffentlichen Gemeinderatssitzung soll verstärkt um Sponsoren geworben werden.

Nähere Einzelheiten erfahren Sie in den kommenden Wochen in den Möglinger Nachrichten.

(Auszug aus dem Bericht aus der Gemeinderatssitzung der Gemeinde Möglingen vom11.03.2010)